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Nextcloud Hub auf einem Webspace installieren per archive file

Was ist Nextcloud?

Nextcloud ist wie bereits dem Namen zu entnehmen eine Cloud Software. Da diese Open Source ist, kann sich jeder mit geringem Aufwand seine eigene Cloud erstellen. Die Open Source Software ist sehr übersichtlich und in erster Linie dafür gedacht, Benutzer zu erstellen, Daten und Ordner zu teilen oder mit anderen Geräten zu Synchronisieren. Durch die Apps lassen sich die Funktionen der Cloud sehr leicht erweitern. Mit dem am 17 Januar 2020 erschienen Update “Nextcloud Hub” hat die Cloud die Version 18 erreicht. Mit diesem Update ist Nextcloud nicht nur eine gewöhnliche Cloud, es wurden einige Standard Apps hinzugefügt, um die Funktionen von Anfang an zu vergrößern. Auch ist es nun möglich ein Office auf der Cloud zu installieren ganz ohne Reverse Proxy oder Doker, dass zuvor nötig war.

Was wird für die Installation von Nextcloud Hub benötigt?

Um die Cloud über das Internet zu erreichen wird eine Domain/Subdomain - mit einem SSL-Zertifikat - benötigt. Zudem ist eine Datenbank für die Installation nötig. Für größere Installationen bzw. generell empfiehlt sich eine MySQL-Datenbank zu verwenden. Es kann jedoch auch eine SQLite-Datenbank benutz werden. Abschließend brauchen wir noch einen Webspace auf dem wir die Nextcloud Daten hochladen können.

Für die Installation wird vorausgesetzt, dass auf dem Server bereits ein LAMP installiert ist. Was bei der Webmanagement Software “Plesk” oder “Keyhelp” der Fall ist. Wenn du einen Webspace gemietet oder kostenlos erstellt hast, ist dies ebenfalls erfüllt.

Installation Vorbereiten

Hier gibt es zwei Möglichkeit über FTP oder direkt über SSH. Du wirst dich wahrscheinlich für die FTP variante entscheiden, da du bei einem gemieteten oder kostenlos erstellen Webspace im Internet keinen SSH-Zugriff hast. Jedoch möchten wir dies der Vollständigkeit halber aufführen.

Über FTP-Zugriff:

Möglichkeit 1: Zunächst gehen wir auf die nextcloud.com Homepage und klicken auf Get NextcloudDownload for Server und machen dann bei dem neuen Fenster auf “Download Nextcloud” einen links Klick. Nun sollte sich der Download der Nextcloud Daten starten. Bei einem abgeschlossenen Download entpacken wir die .zip Datei auf unserem Computer und erhalten einen Ordner mit dem Namen nextcloud. Diesen Uploadenb> wir nun via FTP in das www Verzeichnis.

Solltest du noch keinen FTP-Benutzer erstellt haben, kannst du dies im Web-Management machen. Dies kann sich je nach Management leicht unterscheiden. Wir zeigen dies am Beispiel von der Software “Keyhelp”. Wir navigieren hier zum Überpunkt FTP-BenutzerFTP-Benutzer hinzufügen ⮕ geben hier ein Passwort an ⮕ Speichern.

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Nun stellen wir mit dem Programm FileZilla – das es für alle gängigen Betriebssysteme gibt – eine FTP Verbindung her. Wenn wir im Web-Management auf “Verbindungsdaten Anzeigen” klicken sehen wir auch die nötigen Zugangsdaten. Im www Verzeichnis über FTP angekommen ziehen wir nun den nextcloud Ordner via Drag and Drop in das freie Feld des Servers.

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Abschließend müssen wir noch die Domain in unserem Management hinzufügen, ein SSL-Zertifikat aktivieren und eine Datenbank erstellen. Dies kann sich je nach Web-Management leicht unterscheiden. Wir zeigen dies am Beispiel von der Software “Keyhelp”. Wir navigieren hier zum Überpunkt DomainsDomain hinzufügen ⮕ tragen hier die Domain ein ⮕ geben das richtige Verzeichnis an. In unserem Falle /www/nextcloud/ ⮕ bei dem Punkt Sicherheit aktivieren wir das kostenlose Let’s-Encrypt-ZertifikatSpeichern.

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Um nun eine neue Datenbank zu erstellen gehen wir auf DatenbankenDatenbank hinzufügen ⮕ tragen ein Passwort einSpeichern.

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Über SSH-Zugriff:

Zunächst gehen wir auch die nextcloud.com Homepage und klicken auf Get NextcloudDownload for Server und machen dann bei dem neuen Fenster auf “Download Nextcloud” einen rechtsklick und kopieren uns mit einem Klick auf Link-Adresse kopieren die Download URL.

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Im nächsten Schritt schalten wir uns mit Putty auf unseren Server auf und wechseln in das www Verzeichnis in dem wir den Befehl cd /dein/user/verzeichnis/www/ ausführen (der Pfad muss selbstverständlich angepasst werden). Zudem schreiben wir nun wget in das Terminal und fügen dahinter die Download URL ein, die wir uns kopiert haben. Aktuell würde der Befehl folgendermaßen aussehen:
wget https://download.nextcloud.com/server/releases/nextcloud-18.0.1.zip

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Daraufhin schicken wir den Befehl unzip nextcloud-18.0.1.zip los. Die Version 18.0.1 muss bei Bedarf angepasst werden. Mit chown username:username nextcloud –R weisen wir dem Systembenutzer die Rechte auf diese Dateien zu. “Username” muss natürlich auf dem Namen des Systembenutzers angepasst werden.

Abschließend müssen wir noch die Domain in unserem Management hinzufügen, ein SSL-Zertifikat aktivieren und eine Datenbank erstellen. Dies kann sich je nach Web-Management leicht unterscheiden. Wir zeigen dies am Beispiel von der Software “Keyhelp”. Wir navigieren hier zum Überpunkt DomainsDomain hinzufügen ⮕ tragen hier die Domain ein ⮕ geben das richtige Verzeichnis an. In unserem Falle /www/nextcloud/ ⮕ bei dem Punkt Sicherheit aktivieren wir das kostenlose Let’s-Encrypt-ZertifikatSpeichern.

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Um nun eine neue Datenbank zu erstellen gehen wir auf DatenbankenDatenbank hinzufügen ⮕ tragen ein Passwort einSpeichern.

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Installation abschließen:

Abschließend muss die Datenbank noch mit der Cloud verbunden werden und der Administrator Account konfiguriert werden. Um die Installation fortzuführen, starten wir den Browser und schreiben die Domain/Subdomain in die URL Zeile und schicken diese ab.

Wenn du bei der Domain kein Domain-Ziel konfiguriert hast und die Nextcloud Installation nicht erscheint, kann es daran liegen, dass du nicht im richtigen Ordner gelandet bist. Sollte dies der Fall sein hänge an deine Domain/Subdomain ein /nextcloud an. Dies sollte dann wie folgt aussehen: example.com/nextcloud

Nachdem die Nextcloud Konfiguration erscheint können wir den Benutzernamen und Passwort für den Administrator Account eingeben. Beim Datenverzeichnis wird angegeben wo später der data Ordner liegen sollte. Standardmäßig liegt dieser wie auch die Nextcloud Daten im www Verzeichnis. Da der data Ordner nicht aus dem Internet erreichbar sein sollte, empfiehlt sich den Ordner außerhalb dem www Verzeichnis zu Speichern.

In unserem Beispiel ist standardmäßig /home/users/labor1/www/nextcloud/data eingetragen. Wir Speichern den data Ordner im files Verzeichnis ab. Somit ändern wir dies auf /home/users/labor1/files/data ab.

Weiter unten geben wir noch die Zugangsdaten für die Datenbank an und können dann noch wählen ob empfohlene Apps gleich mit installiert werden sollen. Solltest du den Hacken entferne, können diese Apps jederzeit nach der Fertigstellung von Nextcloud installiert werden.

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Klicken wir nun auf “Installation abschließen” versucht Nextcloud eine Datenbank Verbindung aufzubauen und erstellt alle nötige Tabelle in der Datenbank, was einen kurzen Augenblick dauern kann (wurde der Hacken bei “Empfohlene Apps installieren” nicht entfernt, werden diese ebenfalls noch installiert). Nach einer erfolgreichen Installation wirst du zu einer fertig erstellten Cloud weitergeleitet und du kannst nun loslegen Apps zu installieren und Benutzer anzulegen.

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